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von admin
20.05.10. 17:47:01. 17 Wörter, 2405 Ansichten. Kategorien: News D , Hinterlasse einen Kommentar »

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CERN = Gefahr?


Dieser Blog beschäftigt sich mit dem CERN LHC.


'Es wäre wundervoll, wenn jemand diese grundlegende Gefahr, dass Schwarze Löcher nicht verdampfen würden und deshalb essentiel unendlich wären, so dass sie letztendlich die Erde auffressen würden, widerlegen könnte. Ob ich richtig liege in der Annahme, dass es nur 5 Jahre dauert oder ob es länger dauert, erscheint mir da weniger wichtig im Vergleich. Aber das ist die grundlegende Frage, die da auf dem Tisch liegt - und die Öffentlichkeit sollte an einer Diskussion über diese Frage teilnehmen dürfen. Ich nenne es eine Sicherheitskonferenz. Und diese Konferenz kostet nicht viel. Und es wird nicht mehr als eine Woche benötigt, um dieselbe zu organisieren. Es kann getan werden. Und wenn genug Menschen auf dem Planeten sagen, warum nicht den sicheren Weg gehen, dann ist alles gut.'
Zitat aus 'Ich will widerlegt werden', einem Interview mit Professor Otto E. Rössler über die Gefahren am CERN LHC. Professor Rössler ist der berühmteste Kritiker des CERN LHC.

'Und zu meiner grossen Überraschung, muss ich sagen, das hat mich also fast vom Hocker gehauen, war die Antwort, dass ich in Zürich gar nicht klagen kann oder in der ganzen Schweiz nicht klagen kann oder weltweit wahrscheinlich - weil CERN als wissenschaftliches Institut unter absoluter Immunität steht und damit rechtlich überhaupt nicht zu belangen ist (...) Ich war geschockt, dass es möglich ist, einen wissenschaftlichen Apparat, auch wenn sie noch so gross sind und international mit 20 Mitgliedsstaaten - was ja immer ein bisschen wechselt im Laufe der Jahre - so gross ist, dass man da als Bürger völlig machtlos ist. Und auch als Bürgerin. Völlig machtlos. Und das gibt einem schon zu denken.'
Zitat aus einem Interview mit Gabriela Schröter, welche hat ihre Klage gegen den CERN LHC über 4 Instanzen bis zum höchsten Gericht Deutschlands weitergezogen hat: 'Stopp, das will ich nicht!'

'Am CERN wird eine Maschine gebaut, mit welcher zum Ersten Mal in der Geschichte der Menschheit schwarze Löcher auf der Erde entstehen könnten. Das Erstaunliche ist, kein Mensch glaubt, dass das gefährlich ist'
Prof. Otto. E. Rössler

'Nun zitiert die Zeitschrift PhysicsWorld den Physiker John Ellis, eines der fünf LSAG-Mitglieder mit den Worten, das Resultat der Sicherheitsstudien sei "im Voraus festgestanden" und es gebe "keine wissenschaftliche Motivation für solche Studien". '
Zitat aus einem Artikel publiziert auf Der Standard am 23. Februar 2010

'"Unserer Meinung nach wird mit der offiziellen CERN Haltung ganz speziell den ernsthaften Physikern unter den Wissenschaftlern ein Bärendienst erwiesen. Es darf auch nicht sein, den Mitarbeitern des CERN den offenen Dialog über ein so interessantes Thema zu verunmöglichen." Ich kann hier nur (langweilig) zitieren, denn dies entspricht haarscharf meinen Erfahrungen nach vielen Nachfragen bei meinen Kollegen in der Teilchenphysik sobald nach sachlichen Fragen das Experiment selbst bezweifelt wird - leider und absolut anachronistisch! Wir sind doch freie Menschen!'
Zitat aus einem Kommentar zu 'Wird das CERN jetzt mit juristischen Klagen und Beschwerden überhäuft?' von Alf Pretzell, Biophysiker publiziert am 25. Februar 2010



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Source: Wikipedia




Unsere Interviews:

'Stopp, das will ich nicht!'': Interview mit Gabriela Schröter über die Gefahren am CERN LHC (Video)' publiziert am 11. April 2010
''Stopp, das will ich nicht!': Interview mit Gabriela Schröter über die Gefahren am CERN LHC (Text)' publiziert am 11. April 2010
'Wenn Einstein recht hat, ist der CERN LHC gefährlich': VIDEO des Interviews mit Professor Otto E. Rössler über die Gefahren am CERN LHC' publiziert am 27. März 2010
'Ich will widerlegt werden': Interview mit Professor Otto E. Rössler über die Gefahren am CERN LHC' publiziert am 18. März 2010




Unsere Editorials:

'Die Götter vom CERN' publiziert am 11. März 2010
'Danke der Freien Presse' publiziert am 14. Februar 2010
'Wird das CERN jetzt mit juristischen Klagen und Beschwerden überhäuft?' publiziert am 10. Februar 2010
'Das Hobby LHC' publiziert am 9. September 2009
'Das Symbol LHC' publiziert am 6. September 2009
'Können Sie den CERN LHC stoppen?' publiziert am 22. September 2008
'Sensationshunger' publiziert am 12. September 2008






CERN LHC = Gefahr? notepad
März 2008 bis Heute



April 2010

Am 11. April 2010 publiziert notepad publishing 'Stopp, das will ich nicht!'': Interview mit Gabriela Schröter über die Gefahren am CERN LHC (Video)' und ''Stopp, das will ich nicht!': Interview mit Gabriela Schröter über die Gefahren am CERN LHC (Text)'.

Am 20. April 2010 schreibt Scheeschmelze 'Nachdenken über technische Risiken' und notepad publishing publiziert 'Prof. Otto E. Rössler: Am 19. April 2010 bei der Polizei Tübingen eingereichte Strafanzeige'.



März 2010

Am 3. März schreibt Short News 'CERN - Neuer Störfall verärgert Fachwelt'.

Am 6. März publiziert notepad publishing einen Artikel von Prof. Otto E. Roessler 'O. E. Rössler | Ein Hilferuf an die ganze Welt'.

Am 9. März 2010 schreibt 20min.ch 'Der Weltuntergang findet nicht statt' und Heise.de publiziert 'Verfassungsbeschwerde gegen Teilchenbeschleuniger LHC abgewiesen' und notepad publishing publiziert einen Artikel von Prof. Otto E. Roessler 'Otto E. Rössler | Ein Hilferuf - kurze Zusammenfassung (12 Punkte)'.

Am 10. März 2010 schreibt hpd 'Weltuntergang nicht schlüssig nachgewiesen' und SF Tagesschau publiziert 'Grösstem Teilchenbeschleuniger der Welt droht erneut das Aus'.

Am 11. März 2010 publiziert notepad publishing 'Die Götter vom CERN'.

Am 18. März 2010 publiziert notepad publishing 'Ich will widerlegt werden': Interview mit Professor Otto E. Rössler über die Gefahren am CERN LHC'.

Am 27. März publiziert notepad publishing 'Wenn Einstein recht hat, ist der CERN LHC gefährlich': VIDEO des Interviews mit Professor Otto E. Rössler über die Gefahren am CERN LHC'.

Am 30. März 2010 schreibt notepad publishing 'Ausgewähltes aktuelles Medienecho CERN LHC Kritikerbewegung'.



Februar 2010

Am 4. Februar 2010 schreibt Heise Online 'Teilchenbeschleuniger LHC vorerst nur mit halber Kraft'.

Am 8. Februar publiziert Lifegen 'CERN: Urknall-Experiment birgt ungelöste juristische Probleme'.

Am 10. Februar schreibt notepad publishing 'Wird das CERN jetzt mit juristischen Klagen und Beschwerden überhäuft?'.

Am 14. Februar schreibt notepad publishing 'Danke der Freien Presse'.

Am 17. Februar publiziert der Tagesanzeiger 'Rechtsprofessor: Klage gegen Cern hätte gute Chancen'.

Am 18. Februar schreibt die WOZ 'Ob sie wissen, was sie tun?'.

Am 19. Februar publiziert Heise Online 'Sicherheitsgutachten für Teilchenbeschleuniger LHC nicht neutral' und 'Schwarze Löcher vor den Kadi?' und OekoNews schreibt 'Urknallexperiment und Risiko'.

Am 22. Februar schreibt Extrem News 'Skandal am CERN: Sicherheitsreport für das Urknall-Experiment war offenbar manipuliert'.

Am 23. Februar publiziert Der Standard 'Schwarze Löcher vor Gericht'.

Am 25. Februar schreibt Die Presse 'CERN: Nächster Unfall eingebaut?'.

Am 28. Februar publiziert das Bieler Tagblatt 'LHC am Genfer CERN wieder in Betrieb' und 20min.ch schreibt 'Protonen drehen wieder ihre Kreise' und notepad publishing publiziert einen Artikel von N. Totolli 'Mini-Schwarze Löcher: Vorsorge möglich dank Rotverschiebung ?'.



Januar 2010

Am 8. Januar 2010 schreibt Zeit Online 'Schwarze Löcher und der Weltuntergang'.

Am 15. Januar schreibt Firmenpresse.de 'LHC-Kritiker Prof. Rössler in der „Höhle des Löwen“'.

Am 17. Januar publiziert notepad publishing einen Artikel von Prof. Otto. E. Rössler 'Otto E. Rossler | Gesprächsprotokoll Landua/Rössler'

Am 20. Januar schreibt die Kleine Zeitung 'Wo ist das Gottesteilchen?'.



Dezember 2009

Am 3. Dezember 2009 schreibt Golem.de 'Stromausfall am LHC' und RP schreibt 'Die größte Maschine der Welt läuft wieder: Hurra?!!?!'.

Am 4. Dezember schreibt suite101 'Schwarze Löcher sind harmlos' und die Junge Welt publiziert 'Gott würfelt nicht. Es darf schon aus Gründen des Stils nicht sein, daß er es diesen Zauberlehrlingen überläßt, den Weltuntergang zu inszenieren.'

Am 5 Dezember schreibt Readers Edition 'Mit 85prozentiger Wahrscheinlichkeit wird es keinen Weltuntergang geben'.

Am 6. Dezember publiziert achtphasen 'O. E. Rössler | Wie ein bisher übersehenes Einsteinresultat das LHC-Experiment maximal gefährlich erscheinen lässt'.

Am 10. Dezember schreibt 20min.ch 'Die Schweiz ist schuld!' und Webhole schreibt 'Wurmloch über Norwegen'.

Am 15 Dezember publiziert Shortnews 'CERN: Teilchenbeschleuniger wird wieder abgeschaltet'.

Am 23. Dezember schreibt UFO´s und Kosmisch induktiertes Bewusstsein 'Bericht aus dem internen Kreis von CERN. Zukunft 2012: Mensch erlangt ultrakomlexe Sinne'.



November 2009

Am 4. November 2009 publiziert Zeit Online 'Die Urknall-Maschine ist fit'.

Am 24 November schreibt Freitag.de 'die kürzlich eingereichte Beschwerde gegen CERN beim UN Ausschuss für Menschenrechte'.

Am 17. November publiziert Pierre Markuse 'Entweder es zerfällt spontan, wie es Hawking postuliert hat. Oder es wächst unaufhörlich. Dann könnte es zu einer globalen Katastrophe kommen'.

Am 30. November schreibt AFP 'Teilchenbeschleuniger LHC stellt Energie-Weltrekord auf'.



Oktober 2009

Am 10. Oktober 2009 schreibt Der Stern 'Polizisten haben einen 32-Jährigen festgenommen, der nicht nur für den weltgrößten Teilchenbeschleuniger, sondern auch für das Terrornetzwerk Al Kaida gearbeitet haben soll'.

Am 15. Oktober schreibt Grenzwissenschaften Aktuell 'Verhindert die Zukunft den Start des Teilchenbeschleunigers LHC?'.

Am 17. October publiziert Readers Edition 'Wollte Al-Qaida die Kontrolle über das Urknall-Experiment übernehmen?'

Am 19. Oktober publiziert 20min.ch 'In Genf ists kälter als im All'.

Am 20. Oktober schreibt tagesschau.de 'Der Fluch der Bosonen'.

Am 27 Oktober publiziert 20min.ch 'In aller Stille hat das Cern letzten Freitag mit ersten Tests im Teilchenbeschleuniger LHC begonnen' und mit 'dem LHC werden auch die Kritiker wieder aktiv, die diesen für hochgefährlich halten: Die Wissenschafter-Vereinigung LHC-Kritik plant, bei den Vereinten Nationen eine Menschenrechtsklage einzureichen.'

Am 28. Oktober schreibt ShortNews 'Cern schaltet auf stur: Teilchenbeschleuniger LHC startete heimlich'.



Februar 2009 bis September 2009

Am 5. Februar 2009 schreibt Welt Online 'Cern-Beschleuniger soll im Sommer in Betrieb gehen'.

Am 10. Februar publiziert Golem.de 'CERN: LHC-Neustart verzögert sich noch einmal'.

Am 3. Juni 2009 schreibt die Readers Edition 'Winzige Schwarze Löcher sind die Piranhas im Teilchenzoo'.

Am 26. Juni 2009 schreibt die Kölnische Rundschau 'Urknall oder Störfall?'.

Am 4. August publiziert swissinfo.ch 'Cern: LHC-Neustart frühestens im November'.

Am 6. September schreibt notepad publishing 'Das Symbol LHC'.

Am 9. September 'Das Hobby LHC'.

Am 21. September schreibt Lifegen.de 'Die größte Gefahr geht von einem spontan gebildeten Micro Black Hole aus. Denn neue Hypothesen über die Stabilität der Schwarzen Mikrolöcher rücken die Risiko-Nutzen-Analyse in ein völlig neues Licht.'



Oktober 2008

Am 1. Oktober publiziert die TAZ 'In dem 27 Kilometer langen Ringbeschleuniger sollen Pakete von Wasserstoffkernen mit nicht gekannter Energie 40 Millionen Mal pro Sekunde aufeinanderprallen und einen Schauer aus vielen Hundert neuer Partikeln erzeugen'.

Am 2. Oktober schreibt die Netzzeitung 'Am Freitag wird am Cern ein neues Netzwerk von zigtausenden Forschercomputern in Betrieb genommen' und der Tagesanzeiger publiziert 'Cern: Start des Supercomputers'.



21. September bis 30. September 2008

Am 23. September 2009 schreibt 20min.ch 'Weltuntergang geht erst im Frühling weiter' und der Spiegel 'Der am vergangenen Freitag aufgetretene Schaden an der größten Forschungsmaschine der Welt sei komplizierter als zunächst angenommen'.

Am 24. September publiziert der Tagesanzeiger 'Der Teilchenbeschleuniger LHC soll, wenn er 2009 funktioniert, einen Stromverbrauch von 700 Gigawattstunden verursachen – so viel, wie drei Wasserkraftwerke liefern.'

Am 30. September schreibt Heise.de 'US-Gericht weist Klage gegen den CERN-Teilchenbeschleuniger LHC ab'.



11. September bis 20. September 2008

Am 11. September 2009 publiziert die NZZ 'Das Cern feiert den neuen Beschleuniger' und www.LHC-concern.info schreibt 'Allgemeiner Aufruf zu einem Moratorium bzgl. der CERN-Experimente'.

Am 12. September informiert Umweltruf.de 'Deutsche Delegierte beim CERN müssen Protonenbeschleuniger nicht stoppen', notepad publishing publiziert 'Nein, die Welt ging am 10. September nicht unter. Die Einzigen, die dies behauptet haben, sind gewisse unverantwortliche Journalisten' und Heise.de schreibt 'Webseite des neuen Teilchenbeschleunigers gehackt'.

Am 13. September publiziert 20min.ch 'Hacker in CERN-Informatiksystem', Blick schreibt 'Hacker-Attacke auf CERN' und der Spiegel schreibt 'Gefahr für das weltgrößte Experiment? Medienberichten zufolge haben sich Computerhacker Zugriff zum Betriebssystem des Teilchenbeschleunigers LHC verschafft.' Die Basler Zeitung publiziert 'Offenbar sollte bloss darauf hingewiesen werden, wie verwundbar das System sei' und Grenzwissenschaften-Aktuell schreibt 'offenbaren damit gravierende Sicherheitslücken an der größten wissenschaftlichen Maschine, die je gebaut wurde'.

Am 15. September publiziert Die Zeit Online 'Alles unter Kontrolle' und Zeit Fragen schreibt 'CERN-Forschung für Antimaterie-Bomben?'.

Am 16. September publiziert Initiative Vernunft 'Das CERN, sein LHC-Experiment zur willentlichen Erzeugung Schwarzer Löcher und der 12-dimensionale Hyperraum'.

Am 17. September schreibt die Weltwoche 'Der Biochemiker und mehrfache Nobelpreiskandidat Otto E. Rössler weiss, dass die Experimente im Genfer Cern zum Weltuntergang führen. Noch hört ihm niemand zu'.

Am 18. September schreibt AFP 'Teilchenbeschleuniger LHC nach Strompanne abgeschaltet'. Am 20. September schreibt Blick '«Weltuntergang» wird zwei Monate verschoben'.

Am 20. September fragt notepad publishing 'Können Sie den CERN LHC stoppen?'.



1. September bis 10. September 2008

Am 1. September 2009 publiziert notepad publishing 'Klage gegen den CERN an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg in Schweizer Medien' und 'Klage gegen den CERN auf Seite 1 einer grossen Schweizer Zeitung'.

Am 3. September schreibt Die Zeit 'Noch nie konnten wir Teilchen mit so viel Energie aufeinander schießen wie im LHC. Das bedeutet, dass dort neue, unbekannte Partikel entstehen könnten.'

Am 8. September publiziert die Süddeutsche Zeitung 'Maschine der Superlative'.

Am 9. September schreibt 20min.ch 'Weltuntergang: Morgen gehts los'.

Am 10. September publiziert die TAZ 'Wissenschaftsporno in Genf. Diesen Mittwoch wird am Genfer See die größte Maschine der Welt angeschaltet. Reißt uns dieser Teilchenbeschleuniger in den Untergang? Oder dient er einfach nur der Wissenschaft?' und medienhandbuch schreibt 'Dies wird Wasser auf die Mühlen der Warner sein, die in diesem Mega-Experiment bei der "Suche nach den Gott-Teilchen" keine geringere Gefahr sehen, als die eines Weltunterganges durch die künstliche Schaffung von Schwarzen Löchern.' 20min.ch publiziert 'Die Urknall-Maschine kommt auf Touren'. Die NZZ schreibt 'Eine Gruppe um Biochemie-Professor Otto Rössler will deshalb die Versuche gerichtlich verbieten lassen'.



März 2008 bis August 2008

Am 31. März 2008 publiziert Spiegel 'Angst vor Weltuntergang - Amerikaner klagt gegen Teilchenbeschleuniger'.

Am 5. April schreibt Golem.de 'Prof. Dr. Otto E. Rössler über die Gefahren des LHC am CERN'. Am 4. Juni publiziert die NZZ 'Der Wirbel um die Schwarzen Löcher am Cern'.

Am 28. Juli schreibt Zeit-Fragen: 'Als extraterritoriales Gebilde, das nur «unter Kontrolle der Organisation», also sich selber stehe, sei es keiner der nationalen Rechtsprechungen der Mitgliedländer unterstellt. Deshalb geniesse das CERN rechtliche «Immunität»'.

Am 1. August sagt Prof. Dr. O. Roessler in einem Interview mit Jungewelt: 'Nach meinen Abschätzungen werden Schwarze Löcher mit einer Wahrscheinlichkeit von ca. 16 Prozent tatsächlich entstehen'.

Am 20. August schreibt die NZZ: 'Kein Gespräch zwischen Couchepin und Cern-Kritiker'. Am 28. August publiziert achtphasen 'Navis Stultifera | oder ein Loblied auf Giddings&Mangano@CERN'.

Am 29. August schreibt punkt.ch 'Cern: Gericht soll Weltuntergang verhindern'.

Am 30. August fragt notepad publishing 'Dürfen Sie den CERN kontaktieren?'.


notepad publishing ownes the following blogs that deal with the Geneva based CERN LHC:
www.notepad.ch Focus World
www.stopcern.com Focus Europe

Also notepad publishing (a non-profit news agency based in Switzerland) conspirare.info blogs currently cover the following conspiracy subjects:

H1N1
H1N1 Swine Flu virus

NWO
New World Order

0911
09 11 2001

CHEM
Chemtrails

LHC
CERN LHC

MIND
MIND CONTROL




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von admin
04.05.10. 08:51:21. 2410 Wörter, 7974 Ansichten. Kategorien: Editorial D , 9 Kommentare »

9 Kommentare

Kommentar from: Denis [Besucher]
An Hand meiner Kenntnisse ist es nicht möglich auf dem Planet Erde Schwarzelöcher zu erzeugen auch mit dem Teilchenbeschleuniger in Genf nicht.
11.11.09 @ 19:30
Kommentar from: Denis [Besucher]
An Hand meiner Kenntnisse ist es nicht möglich auf dem Planet Erde Schwarzelöcher zu erzeugen auch mit dem Teilchenbeschleuniger in Genf nicht.
11.11.09 @ 19:33
Kommentar from: fragender [Besucher]
@denis:woher WISSEN sie das ? bitt nicht spekulieren,es geht um die ERDE !!!! was ist mit anderen möglichen gefahren ? das lhc ist doch nunmal kein pyhsikbaukasten für kleine kinder.
30.11.09 @ 17:55
Kommentar from: Gordon Freeman [Besucher]
Ihr habt doch keine Ahnung von Kernphysik, ihr habt alle zu viel Galileo geschaut! Wenn ich mir die Zitate von Magazinen wie "UFOs und kosmisch induktiertes Bewusstsein" ansehe, weiß ich schon wie seriös ihr seid. Die Gefahr eines Strangelets wird garnicht erwähnt, warscheinlich weil Aiman Abdallah nie darüber berichtet hat. Und jeder kenner der allgemeinen Relativitätstheorie weiß, dass man durch schwarze Löcher nicht hindurchsehen kann. Ein schwarzes Loch auf unserer Erde müsste einen schwarzschild-Radius von <2cm haben. Ein solches Objekt mit enormer Dichte würde allein durch die Erddrehung ins Orbit katapultiert. Schließt diese Seite, sie ist reine Panikmache ohne Aussagekraft. Und wer den Verlauf in "Gottes" Hände legt und Hochseriöse Wissenschaftler als "Zauberlehrlinge" bezeichnet, sollte sich nochmal etwas informieren über Quarks und Co.

admin:
Besten Dank für Ihren Kommentar. Normalerweise würden wir diesen Kommentar jedoch nicht publizieren, da Aussagen wie diese 'Ihr habt doch keine Ahnung von Kernphysik, ihr habt alle zu viel Galileo geschaut!' und 'Schließt diese Seite, sie ist reine Panikmache ohne Aussagekraft' unserer Ansicht dem guten Stil widersprechen. Wir werden deshalb keine weiteren Kommentare mehr veröffentlichen, welche den guten Ton vermissen lassen.


Zum Inhalt:

1. Dieser Blog versteht sich als eine Presseschau der CERN LHC Kritiker + Editorials. Die zitierten Artikel müssen in keiner Weise mit unserer Ansicht übereinstimmen, sie können aber. Es geht darum, eine möglichst breite Auswahl von kritischen Stimmen abzubilden. Falls Sie euphorische Meinungen zum CERN LHC lesen möchten: Es gibt bereits Zehntausende von Sites, Artikeln sowie Sites von CERN LHC 'Fans', auf denen Sie finden werden, wonach Sie augenscheinlich suchen. Deshalb werden wir diese 'Seite' auch ganz bestimmt nicht schliessen, wie Sie sich dies wünschen.

2. 'Die Gefahr eines Strangelets wird gar nicht erwähnt, warscheinlich weil Aiman Abdallah nie darüber berichtet hat'.
Wir schauen kein Galileo. Sie? Geben Sie einfach 'Strangelet' in das Suchfenster bei uns ein, und Sie werden sich korrigieren müssen. Selbstverständlich wird die Gefahr von Strangelets erwähnt. Zu erwähnen ist da auch die Beschwerde bei der UNO, welche vor einigen Wochen gemacht wurde. Die in dieser Beschwerde aufgelisteten Risiken werden von uns als real bewertet.

3. 'Dass man durch schwarze Löcher nicht hindurchsehen kann'.
Dessen sind wir uns bewusst. Wir wüssten nicht wo WIR etwas anderes behauptet hätten. Falls Sie sich bei Ihren Aussagen auf ein Zitat aus einem Artikel beziehen, selbstverständlich können die Autoren dieser Artikel Fehler machen.

4. 'Ein solches Objekt mit enormer Dichte würde allein durch die Erddrehung ins Orbit katapultiert'
Lernen Sie die LHC Kritiker, beispielsweise Prof. O. Roessler kennen , welcher diese Meinung nicht teilt. Und er ist bei weitem nicht der Einzige.

WIE kann es sein, dass die CERN LHC Kritiker so herablassend behandelt werden? Die CERN LHC Fans sollten doch jetzt überglücklich sein, wo ihr Gottes-Maschinchen so niedlich vor sich hin kollidiert. Müssen alle im Gleichschritt marschieren und Hopp CERN LHC rufen, damit Sie glücklich sind?


Abschliessend möchten wir erwähnen, dass die Meinungsfreiheit und die Pressefreitheit in der Schweizerischen Bundesverfassung verankerte Grundrechte sind. Diese müssen auch Sie respektieren lernen. Besten Dank!

29.12.09 @ 16:26
Kommentar from: Progger [Besucher] · http://www.konexa.de
Augen zu und durch ;)
06.01.10 @ 21:33
Kommentar from: Parvis [Besucher] E-Mail
Vielleicht etwas zur Erklärung:
Nachdem was wir heute über das Universum gesichert Wissen, kann mit dem LHC kein schwarzes Loch, und sei es noch so klein, erzeugt werden.
Warum aber wird darüber spekuliert, dass ein solches entstehen könnte? Das ist relativ einfach zu beantworten. Die Gravitation ist die bei weitem schwächste Kraft, die in der Physik heute eine Rolle spielt. Warum das so ist, hat keiner bisher verstanden. Manche Physiker denken nun, dass es neben den uns offensichtlichen 3 Raumdimensionen weitere versteckte Raumdimensionen gibt. Diese Dimensionen muss man sich mikroskopisch klein und in sich gekrümmt vorstellen. In diese Dimensionen wirkt die Schwerkraft hinein und zwar weit stärker als in 'unsere' Dimensionen. Würden also diese weiteren Dimensionen existieren, was niemand weiß, und würde die Gravitation dort stärker wirken, was übrigens auch niemand vorher sagen kann, dann und nur dann bestünde die Möglichkeit, dass ein Schwarzes Loch entsteht.
Hinzu zufügen ist, dass die kosmische Strahlung mit weit höherer Energie auf die Atmosphäre trifft. Dabei wurde aber noch nie ein schwarzes Loch entdeckt, ins besonderes keins, das die Erde verschlingen könnte.
Auch würde ein solches Schwarzes Loch aufgrund der emitierten Strahlung innerhalb kürzester Zeit zerfallen.
Interessant ist noch folgender Vergleich: Hätte ein Wasserstoffatom die Größe unseres Sonnensystems, dann wäre das Schwarze Loch in etwa so groß wie ein Wasserstoffatom.
26.01.10 @ 13:25
Kommentar from: Paddy [Besucher]
Warum wird eignetlich die gesamte Argumentstruktur auf einen einzigen Professor ausgelegt, der:

1. Chemiker ist
2. Noch nie in Erscheinung getreten ist, lediglich hier.

Ich glaube das die PHYSIKER am CERN ganz genau die eventuellen Probleme brechnet haben und in der Lage sind diese zu interpretieren.

Ich glaube zu der Seite passt folgender Spruch:

"Der Mensch hat immer Angst, vor Sachen die neu sind."
Das Streben nach Perfektion wird immer wieder durch Leute vernichtet, welche versuchen den Fortschritt aufzuhalten.
Laut Stephan Hawking, ist es nicht möglich ein stabiles schwarzes Lch zu erschaffen, da die Lebenszeit utophisch klein ist! Das schwarze-Loch hat keine Zeit das nebenliegende Molekül anzusaugen. Auch wenn es innerhalb des schwarzen Loches die Zeit still steht, unterliegen die anderen Moleküle immer noch der Zeit und somit auch die "Nährstoffe" eines schwarzen Loches.

Ein wenig differenzierte Sichtweise würde dem Block sehr gut tun.

Da Ihr auf die Presse Freiheit hinweist, bitte ich auch die Berichte jedes Schreibers zu veröffentlich, da ihr sonst gegen die eigenen Prinzipien verstoßen würdet!


admin:
Gerne veröffentlichen wir auch Ihren Kommentar sowie auch andere Kommentare, welche anständig sind und auf das Thema fundiert eingehen. Grundsätzlich ist die Pressefreiheit jedoch für die Presse da d.h. für Journalisten, Authoren, Schreibende. Möchten Sie deshalb eine Garantie, dass Ihre Meinung veröffentlicht wird, empfehlen wir Ihnen, in diesem Sinne tätig zu werden, d.h. zum Beispiel einen Blog zu eröffnen.

Falls ich Ihren Kommentar richtig verstehe, müssten folgrichtig die Massenmedien alle unsere Artikel zur Wahrung der Pressefreiheit veröffentichen? Dann würden alle Pressestimmen letztendlich genau die gleichen unzähligen Artikel bringen? Interessante Theorie.
08.02.10 @ 14:20
Kommentar from: joe [Besucher]
Gefahr?
ACHTUNG nicht so erst gemeint :-)

1. Das Experiment für unter 20€

Man nehme 2 Taschenlampen, lege sie gegenüber und schalte sie ein, wenn Licht aus Teilchen besteht, werden sich diese in Lichtgeschwindigkeit aufeinander zubewegen. Solange die Baterie hält, werden unzählige Kollisionen stadtfinden.

2. Ergebniss
Nichts
Bzw. wenn es Nacht ist, und die Batterien leer, haben wir ein Schwarzes Versuchszimmer.

3. Resultat
CERN=Gefahr?
(nur aus Kostengründen).

Ist hoffentlich lustig, aber hat einen tieferen Sinn.
Denken Sie mal darüber nach.

gruss
Schmunzel Joe
11.03.10 @ 23:37
Kommentar from: Ehrig Rolf [Besucher]
Ja, ich denke, das ist ein rein ethisches moralisches Problem. Sicherlich hat Einstein nachweislich auch recht, aber was wissen wir wirklich? jede neue Erkenntnis der Wissenschaften deckt doch nur noch viel mehr neue nicht erklärbare Fragen auf. Ist das den Preis für ein nicht kalkulierbares Risiko wert?!
Hier im CERN hat jetzt zweifelsfrei der Condown für eine nahe unvermeidbare Veräderung unseres Seins in der bisherigen Form begonnen. Es ist doch kein Zufall, daß genau im Dezember 2012 der Kalender der Maya endet. Genau zu diesem Zeipunkt soll auch das Experiment am CERN seinen Höhepunkt erreicht haben. Die Prophezeiungen des Notradamus passen doch, nur zu auffälig, auch genau in dieses Zeitfenster. Eine Profezeiung des Nostradamus sagt voraus: "über den Alpen wird ein gigantischer Lichtblitz unvorstellbaren Ausmaßes zu sehen sein. Es ist in dieser Prophezeiung auch sehr genau die Region der Schweiz zu Frankreich genannt und er nannte auch das "Schwabenland" obwohl er das damals noch gar nicht kennen konnte.
Das was bis jetzt unser Dasein bestimmt hat, war doch das Gleichgewicht zwischen Tag ud Nacht, Plus und Minus, Feuer und Waaser, Mann und Frau, Gut und Böse, Jing nund Jang.......
aber langsam schließt sich der Kreis.
Zum Ende 2012 wird sich dieser Kreis schließen. Es wird keinen Tag und keine Nacht mehr geben. Das bedeutet aber nicht das Ende allen Seins, nein ganz im Gegenteil! Weltuntergang?...... nein! es wird nur alles in einer anderen Form weiter existieren. Für mich ist es unumstritten, alles was in uns, um uns und im Universum existiert, ist alles untrennbar mieinander verbunden und alles stammt von einer höheren Macht, ich nenne es GOTT!
Ich weiß GOTT ist das Licht und pure Liebe und letztendlich wird alles in diesem Licht der Liebe enden. Eigentlich kann ich nur jedem einzelnen Menschen raten, die noch verbleibende Zeit zu nutzen und sich zu überlegen auf welcher Seite ich stehen will, wenn dieses Ereignis stattfinden wird.
R.Ehrig
31.03.10 @ 13:36

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Prof. Otto E. Rössler: Am 19. April 2010 bei der Polizei Tübingen eingereichte Strafanzeige

Tübingen, 19. April 2010

Betrifft: Bombenalarm in Genf mit Auswirkungen auf die Schweiz, Europa und die
Welt.

Ich habe wissenschaftliche Beweise, dass am CERN bei Genf ein
Apparat in Betrieb ist, der mit einer hohen (circa 8-prozentigen)
Wahrscheinlichkeit einen die Erde in wenigen Jahren vernichtenden
sogenannten 'Miniquasar' produzieren wird bzw. möglicherweise schon
produziert hat.

Ich stelle daher Strafanzeige gegen den Betreiber wegen
'Vorbereitung und Durchführung eines Anschlags auf das Leben der Bürger
der Schweiz, Europas und der Welt'.

Ich reiche diese Anzeige bei meiner örtlichen Polizei ein mit der
Bitte, sie auf dem Dienstweg an alle Polizeidienststellen Europas
und der Welt weiterzuleiten.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Dr. h.c. Otto E. Rössler
Abteilung für Theoretische Chemie der Universität Tübingen
Auf der Morgenstelle 8
720'76 Tübingen, Deutschland"

by admin
04/20/10. 10:18:30 pm. 133 words, 1189 views. Categories: News D , Leave a comment »

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Nachdenken über technische Risiken

Link: http://schneeschmelze.wordpress.com/2010/04/20/nachdenken-uber-technische-risiken/

'Das Urteil datiert aus dem Jahr 1978, das Bundesverfassungsgericht hat sich hierauf aber gerade jüngst wieder berufen, als es den Erlaß einer einstweiligen Anordnung gegen den neuen Teilchenbeschleuniger LHC im Züricher CERN ablehnte, bei dem die Beschwerdeführerin geltend machte, es bestehe die Gefahr, daß bei den dort vorbereiteten kernphysikalischen Experimenten sogenannte Schwarze Löcher entstehen könnten. Das Gericht müsse den einzelnen nicht vor sozialadäquaten Gefahren schützen. Die diesbezüglichen Entscheidungen müsse zwar das Parlament treffen, sie unterfielen dem Vorbehalt des Gesetzes. Die Gerichte dürften sich hierin aber nicht einmischen, die zugrundeliegenden politischen Entscheidungen bei der Zulassung technischer Risiken oblägen dem Gesetzgeber. So war der Tod in der technischen Moderne durch das Recht mithilfe von Geld verdrängt worden. Aber diese Lösung gehört tatsächlich ins Eisenbahn- und Autozeitalter. Den neuen Großrisiken kann man mit dieser veralteten Sicht nicht mehr gerecht werden. Mit seinem Beschluß zum Large Hadron Collider des CERN zeigt das Gericht, daß es weiterhin hinter dem Reflexionsniveau weiter Teile der Zivilgesellschaft zurückgeblieben ist. '

von admin
20.04.10. 19:25:54. 178 Wörter, 324 Ansichten. Kategorien: News D , Hinterlasse einen Kommentar »

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'Stopp, das will ich nicht!': Interview mit Gabriela Schröter über die Gefahren am CERN LHC (Text)




Sehen Sie das Interview hier als Video



Am 7. April 2010 führte notepad publishing ein Interview mit Gabriela Schröter in Zürich. Frau Schröter hat ihre Klage gegen den CERN LHC über 4 Instanzen bis zum höchsten Gericht Deutschlands weitergezogen. Die Urteilsbegründung des Bundesverfassungsgericht ist 13 Seiten lang. Frau Schröter ist Deutsche Staatsbürger mit Wohnsitz in der Schweiz.

notepad:
Dies ist ein Interview mit Frau Gabriela Schröter. Frau Schröters Beschwerde, den CERN LHC zu stoppen, wurde vom Deutschen Bundesverfassungsgericht
vor wenigen Wochen abgewiesen. Frau Schröter ist Deutsche Staatsbürgerin mit Wohnsitz in der Schweiz. Guten Tag Frau Schröter.

Gabriela Schröter:
Guten Tag Herr Albarracin.

notepad:
Die erste Klage haben Sie ja in der Schweiz eingereicht?

Gabriela Schröter:
Das ist richtig. Das war meine erste Massnahme eigentlich, nachdem ich merkte - ich hatte einige Briefe an Politiker geschrieben, an Wissenschaftler und da kam einfach keine Resonanz. Ich fühlte mich überhaupt nicht gehört. Und dann habe ich gefunden: Wenn mein Gefühl so klar sagt, dass da irgendwas gefährlich sein könnte für mich, dann muss ich auch was tun. Ich habe Verantwortung für mein Leben, denke ich. Und dann habe ich mal so aufs geradewohl - nach vielen Telefonaten mit verschiedenen Gerichten hier in der Schweiz, die mir alle sagten: 'Ja, da müssen sie eine Klage einreichen und wenn überhaupt müssen sie bei dem Gericht anfangen, wo sie wohnen'... da habe ich das dann gemacht. Ich habe dann Klage eingereicht gegen alle 20 Mitgliedsstaaten vom CERN. Ich bin juristisch nicht so up to date. Also ich habe einfach mal so gemacht, wie ich das ohne Anwalt konnte.

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In der Schweiz. In Zürich?

Gabriela Schröter:
Ja, in Zürich. Und zu meiner grossen Ueberraschung, muss ich sagen, das hat mich also fast vom Hocker gehauen, war die Antwort, dass ich in Zürich gar nicht klagen kann oder in der ganzen Schweiz nicht klagen kann oder weltweit wahrscheinlich - weil CERN als wissenschaftliches Institut unter absoluter Immunität steht und damit rechtlich überhaupt nicht zu belangen ist.



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Das ist ja eine verrückte Sache.

Gabriela Schröter:
Das empfinde ich auch so.

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Das eine Organisation, eine wissenschaftliche Organisation, wo - ich sage das jetzt mal ganz klar - auch gewisse finanzielle Interessen dahinter stecken können, also die eigentlich eine ganz normale grosse Firma ist... absolute Immunität vor dem Gesetz geniesst.

Gabriela Schröter:
Das heisst, sie können eigentlich forschen, was immer sie wollen. Sie können gerichtlich - laut dieser Aussage - nicht gegen sie vorgehen.

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Und diese Immunitätsbestätigung wurde ja auch gegeben in Hawaii vor dem Gericht vor Jahren. Dieses Gericht hat dies wieder erwähnt in Zürich und wenn ich mich richtig erinnere was ich gelesen habe, hat das Bundesverfassungsgericht wieder diese Immunität ganz klar hervorgestrichen und gesagt: 'Auch wenn da... das CERN hat Immunität!'.

Gabriela Schröter:
Das ist so.

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Wie ist das Empfinden für Sie als Bürger in Bezug auf diese Immunität?

Gabriela Schröter:
Ja, ich muss ganz einfach sagen, ich war geschockt. Ich war geschockt, dass es möglich ist, einen wissenschaftlichen Apparat, auch wenn sie noch so gross sind und international mit 20 Mitgliedsstaaten - was ja immer ein bischen wechselt im Laufe der Jahre - so gross ist, dass man da als Bürger völlig machtlos ist. Und auch als Bürgerin. Völlig machtlos. Und das gibt einem schon zu denken.



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Professor Roessler sagte in einem Interview, welches wir mit ihm führten:'Das Gericht hätte eine Anhörung zur Sicherheit anordnen müssen. Um es herauszufinden. Aber wenn dieses Gericht sagt, wir wollen nicht wissen, ob es gefährlich ist oder nicht, aber formal wird die Klage abgewiesen, dann hat dieses Gericht gesagt, dasss es nicht am Grund interessiert ist, aus dem es ins Leben gerufen wurde: Um als Gericht Menschen zu helfen, zu ihrem Recht zu kommen. Das war nicht Gerechtigkeit. Dieses Gericht kann nicht mehr weiterhin seine frühere Rolle einnehmen. Dieser Gerichtshof hat sich selbst entsorgt mit seinem Urteil.' Sind sie mit dieser Aussage einverstanden und was bedeutet dies für unser Rechtssystem?

Gabriela Schröter:
Das Gericht ist auch nicht zuständig, die Sicherheit zu prüfen, in dem Sinne. Sie können ja nur feststellen, ob die Sicherheit geprüft ist. Das ist die Aufgabe des Gerichts. Und das Gericht sagt, die Bundesrepublik Deutschland hätte ausreichend geprüft. Und wir sagen, in der Zwischenzeit sind neue Tatsachen bekannt geworden und neue Thesen bekannt geworden. Tatsachen müssen ja immer belegt werden. Das ist ja nicht so. In der Wissenschaft ist ja sehr viel in der Theorie. Und zwar auch, dass die kleinen schwarzen Löcher zerstrahlen, wie Professor Hawking postuliert ist eine Theorie, eine theoretische Berechnung. Das heisst ja nicht, dass es so ist. Das wird ja oft so dargestellt - als Tatsache. Ich habe gelernt in den letzten 2 Jahren, in welchen ich mich mit der Sache beschäftige, dass die Aussagen der Wissenschaftler anders funktionieren. Niemand - weder das CERN noch andere Wissenschaftler - legen sich 100% fest. Auch CERN sagt nicht, der LHC ist 100% sicher. Doch, ich glaube, ein Mal habe ich das gehört - von einem LHC Mitarbeiter. Aber es geht immer so, um eine, mit grösster Wahrscheinlichkeit, und eventuell und nach menschlichem Ermessen. Und das sind keine klaren Aussagen für mich. Nicht wenn es um solche grossen Folgen geht, die es geben könnte.

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Wobei die Presse, die Medien dann trotzdem die Haltung des CERN's so interpretieren und sie sagen dann: 'Der LHC ist sicher!'. Dann reden wir dann von Wahrscheinlichkeiten. Auch das CERN arbeitet mit diesen Wahrscheinlichkeitsrechnungen. Und ich sage jetzt als Beispiel, der Professor Rössler sagt... 1:12 ist die Wahrscheinlichkeit, denke ich - und das CERN sagt 1 zu 10 Millionen oder 1 zu einer Million.

Gabriela Schröter:
Wissen Sie, wesentlich finde ich nicht ob die Wahrscheinlichkeit 1:12 ist oder 1 zu einer Million. Wesentlich ist für mich, wenn die Wahrscheinlichkeit 1 zu einer Million ist, dass irgendein Experiment mein Leben kostet, dann kann ich sagen 'Stopp, das will ich nicht!'. Also auch wenn die Wahrscheinlichkeit so gering ist. Darum geht es mir hier nicht. Solange eine Wahrscheinlichkeit da ist, dass das Leben auf der Erde und das Leben der Erde selber gefährdet ist, dann darf das meiner Haltung nach nicht passieren. Und was ich kritisiere, ganz klar kritisiere, ist, dass es in der Wissenschaft heute - so wie ich das jetzt wahrnehme im Augenblick - kaum noch eine ethische Grundhaltung gibt. Und ich glaube das ist der Punkt, über den wir mal international und interdisziplinär zu diskutieren haben. Und das betrifft nicht nur den LHC, sondern es betrifft ganz viele wissenschaftlichen Zweige. Es betrifft auch nicht nur die Physik, es betrifft genauso die Medizin, die Biologie, das könnte man ganz ausweiten auf viele wissenschaftliche Gebiete.



notepad:
Das heisst, das der LHC an sich schon aus ihrer Sicht gefährlich sein kann, aber gleichzeitig auch Symbolwirkung hat für ganz andere Bereiche der Wissenschaft. Die Frage nach der Ethik, die sich dort stellt.

Gabriela Schröter:
Die ist sicher interdisziplinär. Die Frage nach der Ethik ist ganz klar interdisziplinär. Aber am LHC ist die mögliche Folge so gravierend. Das ist für mich, dass was am... man nennt ihn ja auch die Weltmaschine. Die Bundesrepublik Deutschland, das Ministerium für Bildung und Forschung, hat eine extra Seite aufgeschaltet: 'dieweltmaschine.de'.

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Das ist interessant. In unserem letzten Interview mit Professor Rössler sagte dieser auch: 'Leider gibt es auch eine militärische Seite. Es gibt diese beiden Seiten. Jegliche Grundlagenforschung ist nützlich für beide Seiten.' Es gibt sogar Artikel auf dem Internet, welche von einer Infiltrierung des CERN's durch Geheimdienste sprechen. Denken Sie, dies sind komplette Uebertreibungen oder Fehlinterpretationen oder haben wirklich Militär und vielleicht sogar die Geheimdienste die eigentliche Führung des CERN's inzwischen übernommen?

Gabriela Schröter:
Das kann ich nun wirklich nicht sagen. Dazu fehlen mir vielmehr auch die Informationen. Ich möchte auch hier nicht auf die verschwörungstheoretische Schiene kommen. Es gibt immer irgendwelche Ideen, was da noch dahinterstecken kann. Das kann ich nicht sagen. Ob Geheimdienste oder das Militär dahinterstecken, weiss ich wirklich nicht. Was aber klar ist - das erscheint mir aus der Vergangenheit sehr ersichtlich - dass überall letztendlich, wenn es um irgenwelche grosse Forschungsergebnisse geht, das Militär davon profitiert. Wie weit das jetzt schon der Fall sein kann, weiss ich nicht. Was ich allerdings sehr oder mich immer wieder gefragt habe: Wenn man im CERN nachfragt oder auch die Internet Seiten liest, dann heisst es imme,'Was wollen wir denn mit diesen Kollisionen. Was ist der Sinn dieser Kollisionen, fragt man sich ja. Und der Sinn ist immer - das kann man wirklich überall hören - wir möchten den Urknall nachempfinden. Das ist ja toll. Aber man muss ja auch mal sehen, dass der Urknall noch gar nicht sicher ist. Keiner weiss, ob der Urknall wirklich stattgefunden hat. Auch das ist eine Theorie. Man möchte also beweisen, dass eine Theorie vielleicht irgendwie stimmt oder nicht. Und die Frage ist, was habe ich als Bürgerin, was haben meine Kolleginnen und Kollegen davon, wenn ich jetzt weiss, den Urknall hat es gegeben oder den Urknall hat es nicht gegeben. Ich kann mir schlichtweg nicht vorstellen, dass - soweit ich weiss - 7 Milliarden Euro ausgegeben werden für so einen Teilchenbeschleuniger und da keine anderen Interessen dahinterstecken ausser nur zu sehen: 'Hat es den Urknall gegeben und wie hat er sich dargestellt.' Ich kann es mir schlichtweg nicht vorstellen, aber ich kann es natürlich auch nicht beweisen. Das sind meine ganz persönlichen Ideen darüber. Es ist aber nicht so, dass ich jetzt sagen könnte, dass treibt mich jetzt an. Das ist nicht der Ursprung meiner Tätigkeit.

notepad:
Wobei das CERN ja zum Beispiel... vor zirka 3 Jahren, da waren sie ganz stolz darauf, dass die Möglichkeit besteht, dass sie schwarze Löcher produzieren.

Gabriela Schröter:
Es gibt ja auch inzwischen - also nicht inzwischen, sondern schon vor langer Zeit - hat ein Mitarbeiter vom CERNer Sicherheitsrat ein Patent eingereicht, wo er die kleinen schwarzen Löcher verwenden möchte, um Energien zu beziehen. Das heisst, sie rechnen mit kleinen schwarzen Löchern. Wenn sie die ... vom BUndesverfassungsgericht, die Klageablehnung lesen, da ist ganz klar geschrieben, dass CERN mit kleinen schwarzen Löchern rechnet. Auch da gibt es ganz verschiedene Aussagen, auch vom CERN selber. Die einmal sagen, wir wollen keine kleinen schwarzen Löcher und nein, das gibts auch nicht, oder die sagen, jawohl, wir wollen kleine schwarze Löcher, weil wir davon wieder irgendwelche Rückschlüsse ziehen können nach dem Urknall.



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Wir nennen das moderne public relations, made by CERN. Es kann sein, dass da verschiedene Zielgruppen avisiert werden. Einerseits versucht man, der Bevölkerung die Angst zu nehmen vor den schwarzen Löchern - andererseits gibt es vielleicht gewisse Zielgruppen, die durchaus interessiert sind an diesem Thema und die auch nur dann bereit sind, das CERN voll zu unterstützen, wenn etwas interessantes dabei herauskommt.

Gabriela Schröter:
Das ist ganz klar in jeder Forschung. Jeder Forscher möchte etwas interessantes entdecken. Das ist die Motivation jedes Forschers. Das ist ja auch in Ordnung so. Ich bin in keinster Weise gegen Wissenschaft und schon gar nicht gegen Forschung - wie ich ja immer im Internet so schnell hingestellt werde. Dass ich da die Weiterentwicklung der Wissenschaft behindern will. Das ist in keinster Weise der Fall. Ich möchte bloss eine Weiterentwicklung erleben.

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Sie sind kein zurückgezogener Mensch der ohne Technik lebt irgendwo, sondern sie sind durchaus interessiert an Technik und Wissenschaft - und gerade deshalb wurden Sie vielleicht mit dem CERN konfrontiert. Das CERN LHC als Beispiel für Technik und Wissenschaft und grosse Experimente. Und Sie denken, wenn ich sie richtig interpretiere, die Bürger, die Bevölkerung sollte auch ein kleines Wort mitzureden haben dabei.

Gabriela Schröter:
Nein, ich denke die Bevölkerung sollte ein grosses Wort mitzureden haben dabei - denn es geht um ihr Leben. Wenn die Kritiker recht hätten, auch zu einem Millionstel Prozentsatz Wahrscheinlichkeit - geht es um unser aller Leben. Es geht nicht darum, ob wir jetzt einen Versuch im Keller starten, der Ergebnis A oder B hat. Es geht nicht - was ich schon schlimm genug finde - um Tierversuche. Die finde ich schon ethisch nicht vertretbar. Aber da kann man natürlich verschiedener Meinung sein. Es geht um den Gesamtkomplex der Erde. Das hat es in diesem Ausmass meines Wissens noch nie gegeben.

notepad:
Kann es sein, dass obschon man doch zum Beispiel in der Bild Zeitung - als Beispiel für eine Zeitung die doch die sechst grosste Leserschaft von irgendeiner Zeitung dieser Erde hat - wenn da steht: 'Das gefährlichste Experiment aller Zeiten!'. Kann es sein, dass die Menschen sich sagen, dass ist mir zu gross, mit dieser Gefahr oder mit diesem Ding kann ich nicht umgehen. Und das dann zum Teil einfach ausradieren, weil es einfach zu viel ist?

Gabriela Schröter:
Ganz klar. Diese Hemmschwelle hatte ich auch. Ich bin keine Physikerin. Ich verstehe die Inhalte der Diskussionen nur sehr rudimentär. Und zwar auch nur dann, wenn ich gezielt nachfrage. Von daher kann ich das auch gut verstehen. Ich habe mit vielen Menschen in meinem Umfeld gesprochen, die sagen: 'Ich habe noch nie was davon gehört. Was ist das überhaupt?' Wenn ich dann versucht habe, es in meinen einfachen Worten, so wie ich das verstehe, näherzubringen, dann haben sie wenigstens zugehört. Aber wenn man diese wissenschaftliche hochspezialisierte Sprache, die heute verwendet wird in allen Wissenschaftsbereichen, nicht versteht - dann schaltet man natürlich schnell ab. Das ist so, als wenn sie jetzt mit mir chinesisch reden und ich sage, ich kenne die Sprache nicht. Es geht aber auch in der Medizin so. Wenn da ein Arzt mit einem Patienten nicht die Sprache so runterbricht, dass er es verstehen kann, sondern nur mit Fachworten um sich schmeisst, dann geht das nicht. Sie sehen das auch bei juristischen Texten. Wenn ich manchmal die Texte lese, die ich kriege von den Gerichten, da bräuchte ich dann erstmal mehrere Gesetzesbücher, um zu verstehen, was sie überhaupt meinen. Jeder Wissenschaftszweig hat seine eigene Sprache. Und wenn man die nicht spricht, dann ist das etwas schwierig.

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Ich habe oft die Aussage gehört, sei es von CERN Wissenschaftlern, auch auf dem Internet, von Physikern, Menschen die auf dieser Wissenschaftsebene arbeiten, dass wir uns da gar nicht einmischen sollten. Das uns das irgendwie gar nichts angeht, weil das ist irgenwie wie ein Arzt oder wie ein Halbgott, der sagt: 'Ihr seit zu dumm, ihr könnt das Thema gar nicht diskutieren!'.

Gabriela Schröter:
Das würde bedeuten, dass die Aerzte ohne Patienten besser zurecht kommen, als mit Patienten. So weit würde ich jetzt nicht gehen. Es geht in unserer spezialisierten Zeit glaube ich heute gar nicht mehr, dass man sich über alles eine Meinung bildet. Das ist glaube ich viel zu gross. Die Informationsschwemme, der wir alle unterliegen, ist viel zu gross, als das wir das alles verarbeiten können. Ich denke jeder Mensch muss in sich spüren, wo er sich angesprochen fühlt. Mit welchem Thema. Das wird nie der Massenmensch sein, sondern vielleicht Einzelne. Ich denke schon, der LHC hat wie einen Sonderstatus in all den wissenschaftlichen Bereichen, die mir bisher begegnet sind. Und betrift nicht nur mich als Person sondern betrifft eigentlich die gesamte Erdbevölkerung. Und deswegen wäre es schön, wenn sich mehr Menschen damit auseinandersetzen würden.

notepad:
Wie haben sie es persönlich erlebt mit diesen Klagen in den letzten 2 Jahren - wie haben sie das persönlich empfunden, kamen da Menschen auf Sie zu - virtuell oder persönlich - und haben Ihnen ihren Dank ausgesprochen für ihre Initiative oder waren da eher Menschen, die Sie kritisiert haben, dass das tun? Oder war das beides und wie haben Sie das empfunden?

Gabriela Schröter:
Es war beides. Und zwar genauso, in dieser Spaltung. Menschen, mit denen ich persönlich reden konnte, die waren meist sehr angetan und haben sich zum Teil auch bedankt für die Arbeit, die ich da auf mich nehme - virtuell war das ganz anders. Da waren die wirklich allermeisten Einträge erstens anonym und zweitens angriffig bis - und das hat mich also sehr erschüttert - bis hasserfüllt. Das hat mich erschüttert, denn diese Menschen haben sich nie damit auseinandergesetzt, warum ich das mache und was meine eigentliche Funktion ist. Und sie haben nicht einmal die Texte gelesen, die ja alle veröffentlicht sind. Wenn man nämlich die Texte liest, die der Anwalt formuliert hat, dann hätten sich einige Diskussionen erübrigt. Aber die Diskussionen gingen dann sehr, sehr schnell dahin - für mich unter die Gürtellinie- ganz persönliche Angriffe. Gingen aber auch inhaltlich dahin, die ganzen Themen, die ganzen Theorien auseinanderzunehmen und sich damit auseinanderzusetzen. Was gar nicht so schlecht ist. Was ich persönlich nicht besonders gut vertrage ist, wenn man mich anonym angreift. Ich stehe zur Verfügung, ich stehe jedem zur Verfügung, mit mir zu reden, zu kommunizieren, zu emailen, was auch immer, aber ich mag anonyme Angriffe unter der Gürtellinie nicht. Nachdem ich mir die Ersten angetan habe - ich habe ab und zu gelesen in den Blogs - habe ich gefunden, das hat mit mir nichts zu tun und ich habe seitdem nicht mehr hingekuckt. Von daher weiss ich den aktuellen Stand nicht. Es interessiert mich auch nicht.



notepad:
Sie gehen nicht mehr oft ins Internet, in irgendwelche Foren...

Gabriela Schröter:
Ueberhaupt nicht mehr.

notepad:
... Sie haben ganz aufgehört damit?

Gabriela Schröter:
Ja. Weil, das interessiert mich nicht. Diese Anonymität da drin interessiert mich nicht. Mich interessieren Menschen. Mich interessieren sehr wohl auch kritische Haltungen. Auch zu mir. Jederzeit. Aber nicht anonym.

notepad:
Nicht im Versteckten.

Gabriela Schröter:
Nein. Nicht im Versteckten. Man kann doch reden miteinander. Und deswegen gehe ich da nicht mehr rein. Mich interessiert das nicht mehr. Ich habe gemerkt: Das hat mit mir und mit dem, dass ich empfinde, gar nicht zu tun. Warum soll ich da Zeit und Energie investieren und mir das ankucken?

notepad:
Viele Menschen, welche uns schreiben und auf unseren Blogs kommentieren, sind bestürzt über die Eile, mit welcher Hochenergie Kollisionen durchgeführt werden. Professor Roessler meint, dass sie jetzt so sehr in die Defensive gedrängt worden sind, dass sie versuchen, einen - auf Französisch würde man sagen - einen 'fait accompli' zu schaffen. Etwas zu schaffen, was nie mehr rückgängig gemacht werden kann. Dann kann man sagen. Es ist ja schon so. Auch wenn es gefährlich ist, es ist ja schon passiert. Sind wir, die Kritikerbewegung, indirekt daran mitschuldig, dass die Wissenschaftler am CERN alles daransetzen, so rasch wie möglich einen 'Fait accompli' zu schaffen. Und damit möglicherweise einen Unfall zu provozieren?

Gabriela Schröter:
Ja, das ist natürlich schön, das man das dann wieder den Kritikern die Schuld zuschieben kann. Davon distanziere ich mich ganz klar. Das ist so überhaupt nicht der Fall. Das würde nämlich implizieren, dass wir überhaupt nirgendwo mehr eine Meinung dazu haben dürften. Und die schon gar nicht mehr kundtun türften. Das kann es ja wohl nicht sein. Ich empfinde hier unsere Gegend immer noch als - zumindest so, dass man einigermassen seine Meinung sagen darf. Es wird immer weniger, merke ich. Aber man darf die Meinung - im Moment darf man sie noch sagen. Zumindest wenn man einige Themen auslässt.

notepad:
Aber finden Sie, dass das CERN eine gewisse Eile hat?

Gabriela Schröter:
Ja. Ich habe mich auch verwundert, muss ich sagen. Letztes Jahr - als das CERN stillstand - hat es immer geheissen, sie wollen aus Sicherheitsgründen - weil ja dieser Unfall im Jahr 2008-2009 war, gerade nach dem Start vom LHC hat ja ein Sicherheitsventil betroffen, und sie haben zwar ganz viel gemacht, jetzt ausgetauscht, neue Magnete eingebaut und so weiter - aber es hiess immer sie wollen langsam hochfahren. Langsam hochfahren würde bei mir nicht heissen, innerhalb von einer Woche auf 3,5 TeV - was überhaupt noch nie passiert ist. Ich muss schon sagen: Plötzlich, von heute auf morgen, aus dem Nichts, war zu lesen, dass man auf 3,5 TeV hochfahren will. Sofort. Innerhalb von kurzer Zeit.

notepad:
Das könnte einen Zusammenhang haben mit der wachsenden internationalen Kritik.

Gabriela Schröter:
Das könnte einen Zusammenhang haben, aber auch das ist nicht beweisbar. Man könnte sagen: Ok, nachdem was CERN bisher veröffentlicht hat und was es jetzt tut, gibt es eine Diskrepanz - also wird die Oeffentlichkeit falsch informiert. Oder hat man sich neu entschieden. Das kann ich nicht sagen. Ich möchte auch nicht gerne irgendwelche Unterstellungen machen. Da liegt mir nichts daran jetzt irgendwelche Verschwörungen da zu suchen, vielleicht überhaupt nicht da sind...

notepad:
Es geht ja da gar nicht um eine Verschwörung, es wäre vielleicht mehr im Sinn von: Wir wollen jetzt diese Kritik nicht noch länger sich entwickeln lassen und wir wollen jetzt eben diesen 'Fait accompli' schaffen. Das man sagt, dann sieht die Welt, es ist ja nicht gefährlich und dann lässt man uns weitermachen.

Gabriela Schröter:
Wenn das so wäre - ich sage ganz bewusst wäre - dann muss ich sagen, ist es noch schlimmer, als ich befürchtet habe. Dann wäre es ja eine ganz gezielte in Kaufnahme von Gefahren. Schon nur durch dieses schnelle Hochfahren. Das möchte ich niemandem unterstellen.

notepad:
Sie haben in Deutschland geklagt und ihre Klage würde vom höchsten Gerichtshof unter unser Meinung fadenscheinigen Begründungen und ohne jegliche fundierte Klärung der Sachlage - jedenfalls haben wir sie nicht gesehen oder lesen können - abgewiesen. Was ist ihre persönliche Meinung, macht es überhaupt noch Sinn gegen die Unsicherheit am CERN LHC zu Klagen oder haben alle Klagen sowieso keinen Sinn, da sie aufgrund politischer und militärischer Interessen im vorherein keine Chance haben werden?

Gabriela Schröter:
Dafür bin ich nicht juristisch geschult genug, um das zu beantworten. Ich denke Sinn macht immer das, wo ich spüre, das ich das machen möchte - oder muss. Weil ich mich da... Weil ich merke, das ist jetzt einfach wichtit, wenn ich meiner Intiution folge.Dass ist auch das, was ich gemacht habe. Deswegen gibt es für mich kein, es geht nicht oder sinnvoll oder sinnleer. Denn wenn wir schauen, dass alles zusammenhängt - das wird überall immer wieder auch so postuliert - dann ist alles was ich tue... hat eine Wirkung. Ich kann sie nicht immer sehen. Ich weiss nicht immer, was es dann in einem Jahr bewirkt oder in zwei Jahren. Aber ich glaube, wir müssen wieder lernen, uns klar zu positionieren und unserer inneren Stimme wieder zu folgen. Das habe ich gemacht. Und auch dazu zu stehen und nicht Angst zu haben. Weil es wird ganz viel mit Angst operiert.

notepad:
Ich denke, wie Sie könnte jetzt in diesen zirka 19 verbleibenden CERN Geberstaaten... könnte jemand sich vielleicht morgen entscheiden, gegen den CERN zu klagen. Hätten Sie einen praktischen Tip, einige praktische Tipps für diese Leute, die dann wie Sie diese Durststrecke durchlaufen müssten? Haben Sie da aus Ihrer Erfahrung eine Idee?

Gabriela Schröter:
Ich denke, ganz wichtig ist die eigene Motivation. Nicht aus dem Kopf heraus zu agieren, sondern aus dem Herzen heraus zu agieren. Dann würde ich jedem empfehlen, die Blogs nicht zu lesen. Weil sie ziehen einem die Energie geradezu weg. Und sich selber voll zu vertrauen und weiterzumachen. Das sind meiner Erfahrung nach die besten Voraussetzungen, um was zu tun. Es ist ja auch nicht so, dass ich jetzt sage, nach dieser abgelehnten Klage vom Bundesverfassungsgericht - sage ich nicht, es war alles umsonst. Im Gegenteil. Ich sage, die 2 Jahre, die ich bisher investiert habe, die Zeit und die Energie, die ich investiert habe, war sehr gut. Es war für mich sehr gut. Ich habe sehr viel gelernt. Und für mich ist es auch noch nicht zu Ende.

notepad:
In der Urteilsbegründung des Gerichtes war der letzte Satz: 'Diese Entscheidung ist unanfechtbar.'

Gabriela Schröter:
Das ist richtig. Das heisst jetzt aber nicht, dass die Entscheidung der Klage unanfechtbar ist, sondern es geht nur um die Zurückweisung der Klage. Das Bundesverfassungsgericht beschäftig sich nicht mit dem Inhalt und hat 13 Seiten lang beschrieben, warum es sich nicht mit dem Inhalt beschäftigt.

notepad:
Das ist interessant. Ich meine: Ist es jetzt die absolute Neutralität des CERNs, sind es jetzt die meisten Wissenschaftler, die keine Gefahr sehen oder ist es... Was genau ist jetzt der Grund für das Nichteintreten des Gerichts?

Gabriela Schröter:
Da kann man sicher spekulieren. Auch da kann ich keine Antwort finden. Wir haben 13 Seiten Begründung vom Gericht. Und die möchte ich auch so stehen lassen. Meine Meinung ist, wahrscheinlich ist die Lobby der Wissenschaftler viel zu gross als dass man sich damit wirklich auseinandersetzen will. Aber das ist auch nur meine ganz persönliche Meinung - und das betone ich. Meine ganz persönliche Meinung, die ich zwar mit einigen Leuten um mich herum teile, aber es ist meine Meinung - es ist nicht die Aussage des Gerichts.

notepad:
Welche Spuren hat diese Klage bei Ihnen hinterlassen. Wie haben Sie diese Klage überhaupt finanzieren können? Wer übernimmt die bestimmt horrenden Anwalts- und Gerichtskosten? Ich habe gelesen in der Begründung des Urteils, dass diese Anwaltskosten, die Gerichtskosten, das dem Gesuch um unentgeltliche Prozessführung - weil Sie ja auch die finanziellen Mittel nicht haben um dies alles zu bezahlen - nicht stattgegeben wird, weil von vornherein keine Aussicht auf Erfolg bestand.

Gabriela Schröter:
Das ist richtig.

notepad:
Das ist ja interessant in diesem Zusammenhang. Wenn man sagt, es bestand von Anfang an keine Change auf Erfolg.

Gabriela Schröter:
Dann hätte ich ja von Anfang an gar nicht weitermachen dürfen. Das wäre die Aussage.

notepad:
Und das ist jetzt die Bestrafung - ich weiss nicht genau auf welchen Kosten Sie sitzen bleiben...

Gabriela Schröter:
Das weiss ich auch noch nicht. Ich weiss noch nicht, auf welchen Kosten ich sitzen bleibe. Man hat mir im Vorfeld schon immer wieder gesagt: Pass auf, das wird ganz teuer. Und dann habe ich überlegt, dass weltweit die Menschen daran gehindert werden, was zu tun, weil es immer Kosten verursacht. Und ich habe mir gesagt, das kann es ja nicht sein. Ich kann doch nicht daran gehindert werden, etwas zu tun - sowohl auf der politischen Ebene wie auch der juristischen Ebene - nur weil ich das Geld nicht habe, das alles zu bezahlen. Ich weiss es gar nicht. Ich weiss noch nicht, was auf mich zukommt. Die Rechnungen werden jetzt irgendwann mal eintreffen. Das ist mein Risiko, das ich eingegangen bin. Bewusst eingegangen bin. Vielleicht gibt es ja jetzt irgendeinen Sponsor, der da zuhört und sich an den Kosten beteiligen wird. Aber es geht mir nicht darum. Es kann doch nicht sein, das ich das Gericht nicht anrufen kann - mit Richtern, die von Steuergeldern bezahlt werden, Politikern, die von Steuergeldern bezahlt werden, also wir bezahlen praktisch die Angestellten des Staates, das geht immer wieder vergessen, diese Menschen werden bezahlt von den Steuergeldern der einzelnen Mitbürger. Nichtsdestotrotz werden Kosten auf mich zukommen. Ich nehme das jetzt mal gelassen und schau mal.

Löschen: Gefängnis 30:30 bis Ende der Antwort Gabriela!!!!

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Wobei Sie ja - soweit ich das verstehe - auch viel Glück im Unglück haben, denn Sie haben einen Anwalt, der doch auch viel Initiative gezeigt hat.

Gabriela Schröter:
Ich habe einen Anwalt, der sehr gut - auch selber - recherchiert hat und sich auseinandergesetzt hat mit der Materie. Und wie ich meinte, so umfassende Texte verfasst hat, dass man dem eigentlich gar nicht widersprechen kann. Wenn man die Texte liest - es sind, glaube ich, fürs Bundesverfassungsgericht so um die 100 Seiten - dann fragt man sich, wie man das ablehnen kann. Also ich als Nichtjuristin frage mich das. Die Juristen haben manche eine andere Ansicht - logischerweise. Ich bin glücklich, mit dem was mein Anwalt da auf die Beine gestellt hat.

notepad:
Und Sie haben mir ein Dokument gezeigt, wo Ihr Anwalt auf die Begründung des Gerichtes geantwortet hat - er hat dann das auch an die Medien weitergeleitet und die Medien haben sich nicht sehr interessiert gezeigt - und auch die Begründung scheint mir sehr ausführlich zu sein.

Gabriela Schröter:
Von dem Anwalt?

notepad:
Ja. Das Gegenargument.

Gabriela Schröter:
Ja. Natürlich. Das ist so. Ich finde das auch toll, dass er das noch gemacht hat. Aber wie gesagt, die Medien sind nicht so daran interessiert. Es ist auch erstaunlich, dass viele Medien - nach den Berichten, die ich jetzt gelesen habe - kaum noch Kritiker erwähnen. Ich glaube, Sie haben da andere Erfahrungen gemacht, aber die Berichte, die ich gelesen habe, waren plötzlich ohne Kritiker.

notepad:
Also ich persönlich bin ein positiver Mensch. Das kann sehr gut sein, dass meine Vision da schon ein Bischen gefälscht ist. Ich muss Ihnen auch Recht geben, dass ein Grossteil der Medien das nicht tut. Ich bin dann ganz froh, wenn ich einige finde, oder wenige finde, und sage: Immerhin. Aber die Grundsatzfrage, die sich stellt, ist: Es scheint mir ja bis zu einem gewissen Punkt verständlich zu sein, dass CERN Mitarbeiter und Wissenschaftler Kritiker eher nicht so oft erwähnen und sogar bis zu einem gewissen Punkt Politiker und Geldgeber - aber Journalisten sollten ja dem Thema eigentlich relativ offen gegenüber stehen. Speziell weil es ja durchaus Gehalt hat.

Gabriela Schröter:
Das sollte so sein - ist es aber offensichtlich nicht wirklich. Bis auf ein paar Ausnahmen.

notepad:
Oder wenn ich es anders ausdrücken darf, ich nehme an eine Bildzeitung wird am nächsten Tag häufig auch gekauft wenn man eine Schlagzeile sieht: Der CERN könnte gefährlich sein. Für die Verkaufszahlen der Zeitungen, die ja heutzutage extrem leiden darunter, dass sie niemand mehr kaufen will - wäre es eine gute Sache.

Gabriela Schröter:
Ich denke, es kommt immer darauf an, was der Mainstream hören möchte - oder was die Journalisten meinen, was er hören möchte. Und was auflagenträchtig ist. Ich mag mich erinnern im April 2008 - wenn Sie die Bildzeitung schon erwähnen - gab es auf der Titelseite ein grosses Foto von Professor Rössler mit dem schwarzen Loch. Also sehr markant zu sehen. Und einige Sendungen, die ich gesehen habe, haben das schwarze Loch dann auch mehr satirisch benutzt - so nach dem Motto: Schmeissen wir doch alles ins schwarze Loch!

notepad:
Die Steuerrechnung - solche Sachen. Das Defizit des Staates.

Gabriela Schröter:
Genau. Alles was nicht gut ist schmeissen wir doch einfach ins schwarze Loch. Es gibt so die ganze Palette. Selbst Satiriker befassen sich damit. Und das ist doch immerhin schon gut. Das man überhaupt dieses Thema mal aufgreift. Und ich denke auch, es muss Raum haben, diese ganze Palette von Befürwortern und von Kritikern. Es muss Raum haben. Wir sind in einer Demokratie, wo jeder seine Meinung äussern können sollte. CERN ist ja nicht nur der LHC sondern CERN verdanken wir auch unser Internet. Das heisst, durch die Internet Präsenz, die wir heute haben, werden auch die kritischen Stimmen lauter. Wenn Sie nicht in den etablierten Medien zu Wort kommen, dann - wie Sie das ja auch machen - dann doch übers Internet. Praktisch hat CERN die Plattform für die Kritiker ja auch geschaffen.

notepad:
Benötigt aber auch das Internet, um die ganzen Daten auszuwerten. Ich habe gelesen vor ein paar Monaten, dass zirka 30 Prozent vom gesamten Internet Verkehr von diesen Daten ausgefüllt werden sollten, wenn da diese Kollisionen jetzt laufen. Gestern war mein Internet ein Bischen langsämer und ich habe mir dann gedacht: Ja, dass ist vielleicht das CERN! Der Atlas Detektor und diese Detektoren, der CMS - da werden ja auch unheimlich viele Daten, die nicht nur von den Wissenschaftlern am CERN ausgewertet werden können, sondern da sind unheimlich viele Forschungseinrichtungen und Universitäten beteiligt. Nur, auch dann ist es nur ein sehr kleiner Prozentsatz der Daten, die anfallen, die überhaupt ausgewertet werden können. So habe ich gelesen. Das würde doch bedeuten, dass - sollte zum Beispiel ein stabiles schwarzes Loch entstehen, es überhaupt nicht gesagt ist, dass diese Daten überhaupt ausgewertet werden. Weil es zuviel ist.

Gabriela Schröter:
Nicht nur das sie nicht ausgewertet werden, sondern wenn man den Detektor nicht veranlasst - man muss sich vorstellen, dass sind ja alles Computerprogramme, die von Menschen programmiert werden... der Mensch sucht nach irgendetwas. Und entsprechend programmiert er den Detektor. Und alles andere, was entstehen könnte - wo wir gar nicht auf die Idee kommen, dass es möglich ist - wir ja nicht gesucht. Demnach wird es folglich auch nicht gefunden. Das ist ja immer in der Wissenschaft so. Bei jedem Gerät, was wir in der Wissenschaft neu entwickeln, geht eine Idee voraus, was wir suchen. Sonst entwickeln wir das Gerät nicht. Und das muss man sich auch einmal vor Augen führen. Wieviel Sachen verloren gehen können und verloren gehen werden - einfach weil der Fokus nicht darauf gerichtet ist. Und dass da, wo der Fokus darauf gerichtet ist, so Riesen-Datenmengen anfallen, dass wir diese gar nicht in relativ kurzer Zeit bearbeiten können.

notepad:
Das heisst, es könnten auch ganz viele Ueberraschungen am CERN produziert werden, von denen wir nie etwas wissen - ausser... Wir sehen es dann. Im Fall vom schwarzen Loch werden wir verschluckt, da sehen wir es nicht, wir haben gar keine Zeit zu schauen. Aber es könnte ja auch zum Beispiel ein Strangelet entstehen oder etwas anderes und dann - wie Sie sagen, diese Computerprogramme sind zu fokussiert vielleicht, um gewisse Sachen überhaupt zu entdecken.

Gabriela Schröter:
Das ist richtig. Das ist nicht meine Meinung sondern dass ist das, was ich gelesen habe und was man sich ja sicher auch vorstellt, wenn man diese Datenmengen sieht. Ich kann nur mal ein kleines Beispiel rausnehmen aus diesen Diskussionen, die es gibt auch innerhalb dieser Kritiker vom LHC: Nicht alle sind der Meinung von Professor Rössler. Professor Rössler sagt ja, dass diese kleinen schwarzen Löcher nicht zerstrahlen werden. Wir gehen einmal davon aus, sie werden überhaupt produziert. Dann sagt er, sie werden nicht zerstrahlt, sondern bleiben in der Materie hängen - und es reicht ja eins von 600 Millionen Kollisionen pro Sekunde...

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Das sind Milliarden und Milliarden pro Tag...

Gabriela Schröter:
Das können wir uns nicht mehr vorstellen. Da kann es ja wohl sehr wohl sein, dass nur ein kleiner Prozentsatz hängen bleibt. Und wir merken es nicht. Und dieses schwarze Loch ernährt sich von Materie - ich sage das jetzt mal so in meinen einfachen Worten, ein Wissenschaftler würde das geschickter ausdrücken wahrscheinlich - ernährt sich von Materie und frisst sich durch die Materie durch sozusagen.

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Da sagt ja der Herr Professor Rössler, würde es passieren, würde es die Erde in 5 Jahren auffressen - aber es könnte auch ein Bischen länger gehen. Oder ein Bischen kürzer gehen. Er sagt, es ist zweitrangig wie lange es geht. Auch wenn es 10 Jahre geht oder im besten Fall, es geht 50 Jahre oder so, auch dann würde das ja zum Beispiel meine Tochter noch erleben - oder eben wegen dem nichts mehr erleben.

Gabriela Schröter:
Es ist nicht eine Frage der Zeit sondern der Tatsache dass. In meinen Augen. Geht man davon aus, dass der Professor Rössler nicht recht hat mit seinem Postulat und gehen dahin, dass Professor Hawking recht hat - er sagt, die kleinen schwarzen Löcher zerstrahlen sofort. Also die Gefahr besteht gar nicht. Dann kommt ein Fachwissenschaftler zu Worte, den wir auch zitieren in der Klage - der sich aber nicht nach aussen postulieren will, deshalb möchte ich jetzt hier seinen Namen nicht erwähnen, ist aber in der Klage nachzulesen - der sagt genau umgekehrt, der sagt: Nein, natürlich wird das zerstrahlt, aber durch die viele Zerstrahlungsaktivität, die dabei freigesetzt wird, könnte es sein, dass die Wirkung wie eine Atombombe ist. Und auch diese Aussicht finde ich nicht sehr prickelnd, muss ich sagen. Erstens weil ich sehr in der Nähe wohne und Zweitens, weil ich generell die ganze Atomforschung für nicht sehr menschenwürdig halte.

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Ich hatte ja als Kind - ich habe es Ihnen vor dem Interview erzählt - einen Button an 'Atomkraft, nein Danke!'. Damals war das eine relativ grosse Bewegung die in der Schweiz auch politisch eine Grösse hatte - und auch heute ist das eine Wirklichkeit. Und man durfte das sagen. Man durfte sagen: Atomkraftwerk nein Danke. Weil man diese Meinung hat. Weil man Probleme hat mit der Endlagerung der nuklearen Abfälle. Aber beim CERN heute darf man das nicht mehr sagen.

Gabriela Schröter:
Ich sage das natürlich sehr wohl. Die Frage ist, was für eine Aussagekraft hat das.

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Ich wurde damals auch nicht gross angefeindet wegen meiner Meinung.

Gabriela Schröter:
Kritiker werden ja oft so ins Lächerliche gezogen. Aber auch damit muss man umgehen lernen. Das habe ich auch in den 2 Jahren gelernt, dass diese Art, einem lächerlich zu machen, auch ein Stück weit abprallen muss. Das sind leider Gottes die Möglichkeiten frontal miteinander in Diskussion zu gehen, was uns immer mehr abhanden kommt. Aber das ist ein anderes Thema. Ich finde es schade. Professor Rössler möchte ja eigentlich nichts anderes, als das man sein Theorem widerlegt. Von wissenschaftlicher Seite. Das ist anscheinend bis heute nicht passiert. Ich denke, das ist legitim als Wissenschaftler. Das er sagt, hört zu, ich habe hier andere Berechnungen gemacht, die waren vor 10 vor 20 Jahren, als der LHC geplant war, noch nicht bekannt - und ich möchte gerne gehört werden. Wissenschaftlich. Und das passiert nicht. Und das ist das, was ich nicht ganz verstehen kann.

notepad:
Unser Bundesrat in der Schweiz, der Herr Pascal Couchepin, wollte sich ja treffen mit dem Professor Otto Rössler im 2008. Das war in den Zeitungen. Das wurde damals gross angekündigt. Und dann ging Herr Couchepin das CERN besuchen - und irgendwie hat er dann ganz plötzlich seine Meinung geändert, und gesagt: Nein, ich will nicht mehr. Und es gab auch andere gewisse Situationen. Also bis jetzt - seit 2008 - hat Professor Rössler... ist man seiner Bitte nicht nachgekommen, dass man darüber wissenschaftlich diskutieren darf.

Gabriela Schröter:
Ja, das scheint so zu sein. Das ist die Aussage, die ich auch gehört habe. Aber selbst dann, selbst wenn man sagt, die Aussage vom Professor Rössler könnte man wissenschaftlich widerlegen, bleiben ja trotzdem noch die anderen Kritiker übrig. Wir reden immer nur vom Professor Rössler - der zwar einer der Wissenschaftler ist die das Gesicht zeigen und sagen, schaut her, es ist nicht ganz so ungefährlich, wie man immer darstellt - aber ich habe im Laufe dieser Recherchen, die ich betrieben habe, doch einige Leute gefunden, die sich kritisch äussern. Einige in meinem privaten Umfeld: Wissenschaftler, Physiker, Diplom Ingenieure, Chemiker, Mathematiker. Die mir alle ausnahmslos bestätigt haben, dass es nicht ungefährlich ist, was am LHC passiert - die sich aber nicht outen wollen. Aus den vorher schon genannten Gründen - wahrscheinlich. Was ich ja auch verstehen kann, bis zu einem gewissen Punkt. Ich bin da gestossen auf einen Wissenschaftsbericht für die Bundesrepublik Deutschland. Der Deutsche Bundestag beschäftigt einen wissenschaftlichen Dienst, der die Themen, wo Bundestagsmitglieder nicht so firm sind - man kann ja nicht über alles Bescheid wissen - wo sie sich an den Dienst wenden können. Und nach der Meinung fragen. Dieser wissenschaftliche Dienst hat zwar keinen politischen Einfluss indem er sagen kann, so muss das sein, aber es hat immerhin doch einen gewissen Wert für die Meinungsbildung der Abgeordneten. Und in dieser wissenschaftlichen Abhandlung, die sich mit dem CERN beschäftigt ausführlich - und zwar interessanterweise war Abschluss der Arbeit im Juni 2008 und eine überarbeitete Fassung im September 2008, das lag genau zwischen den ersten Klageschriften, die verfasst worden sind - gab es doch immerhin 4 Gefahrenszenarien, die der wissenschaftliche Mitarbeiter, der Physiker ist wohlgemerkt, postuliert hat. Das war einmal die Erzeugung der schwarzen Löcher, dann - was wir vorhin schon erwähnt haben - die Erzeugung von seltsamer Materie, also von diesen Strangelets, dann noch die Erzeugung von magnetischen Monopolen. In diesem Teilchenbeschleuniger sind ja Riesenmagnete untergebracht. Und ich muss sagen, die Beschreibung, warum sich da magnetische Monopole bilden können, der konnte ich nicht so ganz folgen. Was aber ganz klar darin beschrieben war, ist, dass man nicht weiss, welche Polrichtung dann dieses Monopol einnimmt, ob es negativ oder positiv gepolt ist. Und ein Satz, der ist mir noch sehr im Gedächnis, der da hiess: Sollten diese Monopole negativ gepolt sein, dann ist es hochgefährlich. Aber, das war der Nachsatz, dass das passiert ist unwahrscheinlich. Also überhaupt, das ist ja alles sehr unwahrscheinlich. Das würde dann zu einem Protonenzerfall kommen. Und dann gibt es noch ein Szenario - das mich also doch auch sehr irritiert hat - es wäre denkbar die Erzeugung eines neuen Vakuumzustandes - das würde die Erde schockgefroren hinterlassen. Und das macht micht nicht gerade besonders glücklich, diese Vorstellung.

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Dann sind wir alle in einem Gefrierfach sozusagen.

Gabriela Schröter:
Ja genau. Alles erstarrt.

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So wie Tiefkühlpizza. Die Gefährlichkeit des CERN LHC wird ja oft mit dem Zusammenprall zweier Mosquitos verglichen. Die Experimente am CERN würden von Mutter Natur bereits millionenfach durchgeführt ohne Schäden. Wir, die Kritiker, werden ständig lächerlich gemacht. Unsere Aengste als reine Psychosen vereinigter Angstneurotiker hingestellt. Welche Ueberzeugungskraft haben solche Behauptungen für Sie?

Gabriela Schröter:
Erstens mal muss ich sagen, ich war vor 2 Jahren in diesem Teilchenbeschleuniger drin, in dieser sogenannten Kathedrale - wie ja die vier Kollektoren immer wieder beschrieben werden - im Atlas. Und ich war da unter der Erde mit diesem Riesenaufwand. Und ich muss sagen, in der Natur habe ich sowas noch nie erlebt. Man muss das mal sehen, um zu sehen, dass dieser Vergleich schon von Haus aus hinkt. Das zweite ist, dass diese Kollisionsstärke mit den Mücken immer wieder zu hören ist aber erst die letzten 2 Jahre. Wenn man Kataloge anschaut oder Veröffentlichungen vorher vom CERN, da wurde also ganz klar geschrieben - und auch die Unterlagen habe ich da - dass man das vergleichen könnte, diese Kollisionsstärke, mit 2 Autos, die mit 1600 Stundenkilometern aufeinander zurasen. Und ich glaube wer Auto fährt und ein Bischen Gespür für seine Geschwindigkeit hat, der weiss, was das heisst. Auf der einen Seite kriegt man vom CERN die Mückenversion und auf der anderen Seite die Autoversion. Da kann sich jeder raussuchen, was er möchte.

notepad:
Das ist ähnlich wie beim Ziel. Auf der einen Seite ein schwarzes Loch - und dann doch wieder der Higgs Partikel.

Gabriela Schröter:
Genau. Was aber noch ein ganz grosser - in meinen Augen ein kollosaler Unterschied - ist zur Natur: In der Natur passieren diese Kollisionen in einem freien Umfeld. Im LHC passieren diese Kollisionen - ich sage jetzt mal ein Bischen pointiert - durch eine Vergewaltigung der Laufbahn der Protonen. Die Protonen werden gezwungen, durch diese starken Magnete, durch dieses Runterfrieren und durch ganz viel Energie, die natürlich gebraucht wird - werden sie in eine Kreisbahn gezwungen, die sie von Natur aus nie so einnehmen würden und auch nicht tun. Und sie werden zu einer Kollision gezwungen, die sie normalerweise in der Form nie machen würden.

notepad:
Das CERN braucht ja - habe ich gelesen - zirka die Energie von der ganzen Stadt Zürich. Wie 400000 Haushalte.

Gabriela Schröter:
Ja. Das kommt noch erschwerend hinzu. Wenn Sie sich aber mal vorstellen, Sie nehmen zwei Bälle, die Sie zusammenprallen lassen. Sie jonglieren und haben zwei Bälle...

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Kann ich nicht so gut, aber kann ich mir vorstellen.

Gabriela Schröter:
... die zusammenprallen, dann gehen die in irgendeine Richtung davon. Aber die Bälle bleiben gleich. Wenn Sie diese Bälle aber jetzt zwingen, mit ganz grosser Kraft gegeneinander zu prallen, dann werden die sich verändern - bis hin zur Zerstörung. Und das ist ja das, was im LHC passiert. Das muss man sich auch ein Bischen vor Augen führen. Was da wirklich passiert. Wenn man dann mit Mückengrösse kommt und mit 'der Protonenstrahl ist nur haarfein', das stimmt ja alles. Aber die Energie, die damit verhaftet ist, sieht ja ganz anders aus. Und vor allen Dingen, ich sage nach wie vor: Es ist eine Vergewaltigung der Bahn der Protonen. Die würden nie so laufen. Und deswegen ist nicht voraussehbar, was passiert.

notepad:
notepad publishing wurde für seine Berichterstattung über die CERN LHC Kritiker Bewegung teils massiv und auch unter der Gürtellinie kritisiert und eingeschüchtert. Hat man ihre Meinung in dieser Frage respektiert und den Anstand gewahrt?

Gabriela Schröter:
Wie ich sagte, in den anonymen Internet Blogs nicht. In keinster Weise. Persönlich ja.

notepad:
Zusammenfassend, wie würden Sie ihre Erlebnisse sowie die aktuelle Situation rund um den CERN LHC beschreiben?

Gabriela Schröter:
Ich habe viel gelernt in diesen zwei Jahren. Ein Erfolg in Anführungszeichen ist, dass ich heute sage: Ich fühle mich durch unsere Grundgesetze nicht mehr geschützt. Ich habe in einem dieser ablehenden Bescheide von den Gerichten zwar postuliert gekriegt: 'Jawohl, Frau Schröter, Sie haben ein Recht auf Leben und das ist im Artikel 2 verankert...'

notepad:
Das ist nett.

Gabriela Schröter:
Ja, das ist nett. Das ist auch eine Grundlage unseres Zusammenlebens. 'Die Forschung hat aber auch ein Recht auf Forschung. Und in dem Zusammenhang muss man sagen, dass das Recht auf Forschung, auf Wissenschaft höher einzustufen ist als mein Recht auf Leben'. Das habe ich schriftlich von einem Gericht inzwischen zugeschickt gekriegt. Und ich muss sagen...

notepad:
Und das betrifft automatisch nicht nur Ihr Leben sondern betrifft alle 7 Milliarden Menschenleben.

Gabriela Schröter:
Natürlich. Ja. Was das bei mir ausgelöst hat, ist, dass ich mich nicht mehr aufgehoben fühle in den Gesetzen. Ich glaube nicht mehr dran. Ich sage sogar immer wieder vielleicht ein Bischen überspitzt: 'Das Papier, auf dem das Grundgesetz geschrieben ist, ist nicht das Papier wert, auf dem es steht'. Also von da her hat sich einiges geändert in meiner Einschätzung. Und ich habe gemerkt, ich darf nicht mehr alles glauben, was ich so höre und lese. Was ich noch gelernt habe in den 2 Jahren, ist genauer hinzuhören, wenn wissenschaftliche Texte veröffentlicht werden. Und genauer hinzukucken. Und was ich gelernt habe, ist, dass ich mich von meiner Intiution und von meiner Stimme nicht abbringen lasse. Egal, was mir entgegen kommt.

notepad:
Das sind sehr schöne Sätze Frau Schröter. Ich denke auch wir, wenn wir dieses Interview führen, wir basieren uns auf einen Artikel der Schweizerischen Bundesverfassung, dass ist das Recht auf Freie Meinungsäusserung. Und ich hoffe, dieses verhält besser als das Recht auf Schutz vor dem LHC.

Gabriela Schröter:
Das wäre eine separate Sendung wahrscheinlich, diese Diskussion. Die fangen wir besser erst gar nicht an.

notepad:
Frau Schröter, was würden Sie einem Wissenschaftler am CERN LHC sagen, falls er unser Interview sieht?

Gabriela Schröter:
Ich würde nicht den Wissenschaftler per se ansprechen - weil ich denke, das was ich sagen möchte, geht alle Menschen an. Und nicht nur die Wissenschaft, den wissenschaftlichen Zweig. Ich würde sagen - an alle Menschen: Vertraut mehr wieder der Intiution, der eigenen Intiution, der eigenen inneren Stimme. Erwecken Sie wieder die Zivilcourage in sich. Und haben Sie den Mut, Ihre Meinung laut zu äussern.

notepad:
Das sind sehr schöne Schlussworte, Frau Schröter, wir danken Ihnen ganz herzlich für dieses Interview.

Gabriela Schröter:
Danke. Sehr gerne. Und ich danke für das Interesse.

von admin
11.04.10. 11:55:30. 8015 Wörter, 1436 Ansichten. Kategorien: Editorial D , 1 Kommentar »

1 Kommentar

Kommentar from: Alf Pretzell [Besucher]
Sehr geehrte Frau Schröter und Leser dieses informativen blogs,

ich will das auch nicht - schon lange nicht mehr. Das Risiko ist nicht genau quantifiziert

- Verlässlichkeitsgrenzen der zugrundeliegenden Experimente, schlichtweg die Zahl, die dieses Risiko begründet beziffert, wo ist diese? Wo ist die genaue Zahl oder eine obere Grenze, wo? Macht Fehlerfortpflanzung und so weiter, das war bei uns Thema im Grundstudium. Gebt eine handwerklich gute Abschätzung o.k.?

- Ist ein gesellschaftlicher Diskurs geführt worden, wie hoch dieses Risiko denn sein dürfte? Nein, daher herrscht nun Konfusion, die in der Ablehnung ihrer Klage durch das BVG nicht entschärft wurde. Wo ist auch diese Zahl? Höhe des Risikos, das wir in diesem Zusammenhang zu tragen bereit sind?

Meine Reisen nach Genf und meine Gespräche mit Kollegen haben das Problem, das ich zunächst als vorläufig noch nicht gelöst einstufte, vor meinen Augen nicht schrumpfen lassen, sondern je tiefer ich blickte, desto ungünstiger wurde es. Mit mir muss das CERN von nun an leider "rechnen", und zwar um die "Fehlerfortpflanzung" in diesem Zusammenhang etwas einzudämmen. Es tut mir Leid, wenn ich damit die Planung etwas durcheinanderbringen sollte.

Mit Grüßen und lassen Sie sich entschädigen und zwar großzügig
- und wenn Sie Energie haben machen Sie weiter

Alf Pretzell, 18.4.2010

18.04.10 @ 01:54

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